Halbleitertechnologie von A bis Z

Alles über Halbleiter und die Waferfertigung

Diode

Eine Diode [griech. dís = zweimal, hodós = Weg] ist ein Bauelement, das den Strom bei angelegter Spannung in der einen Richtung leitet, und in der anderen sperrt. In der Halbleitertechnik werden Dioden mit n- und p-dotierten Halbleitern realisiert.

Bei aneinanderliegenden, unterschiedlich dotierten Halbleitern (p-n-Übergang) entsteht durch die Rekombination von Löchern (im p-Kristall) und freien Elektronen (im n-Kristall) eine Verarmungszone, die einen Stromfluss verhindert.

Wird am n-Kristall der negative und am p-Kristall der positive Pol einer Spannungsquelle angeschlossen werden ständig neue Ladungsträger nachgeliefert, die in der Verarmungszone rekombinieren: es fließt Strom. Polt man um, sperrt die Diode den Strom (die Verarmungszone wird breiter).

Da der Strom die Diode nur in einer Richtung passieren kann, kann man das Bauteil als Gleichrichter verwenden; d.h. zur Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom.
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