1. Der Low-Dropout-Regler (LDO)
Ein Low-Dropout-Regler (LDO) ist ein linearer Spannungsregler, der die Ausgangsspannung über einen Serien-Pass-Transistor regelt, dessen Steuerspannung ein Fehlerverstärker aus dem Vergleich zwischen einer Referenzspannung und einem über einen Widerstandsteiler heruntergeteilten Anteil der Ausgangsspannung bildet. Die Bezeichnung Low-Dropout bezieht sich auf die minimal nötige Spannungsdifferenz zwischen Eingang und Ausgang, bei der der Pass-Transistor gerade noch nicht in die Sättigung gerät und die Regelung zusammenbricht; moderne LDOs erreichen Dropout-Spannungen von nur noch 100 bis 300 mV bei Lastströmen im Bereich einiger hundert Milliampere.
Da der Pass-Transistor als steuerbarer Widerstand arbeitet, entspricht die im Regler abfallende Verlustleistung stets dem Produkt aus Spannungsdifferenz und Laststrom, unabhängig vom Verhältnis von Ein- zu Ausgangsspannung. Der Wirkungsgrad eines LDO entspricht damit näherungsweise dem Verhältnis Vout/Vin – bei einer Wandlung von 3,3 V auf 1,8 V ergibt sich so ein theoretischer Wirkungsgrad von nur rund 55 %. Dieser rein lineare Betrieb macht LDOs besonders rauscharm und schnell in der Regelung, jedoch bei größeren Spannungsdifferenzen ineffizient.