Tower Semiconductor baut Japan zu größtem Standort für optische Chips aus

21. September 2026

Tower Semiconductor baut Japan zu größtem Standort für optische Chips aus

Bild: ChatGPT

Tower Semiconductor treibt den Ausbau seiner japanischen Fertigungsstätten in der Region Hokuriku voran und positioniert den Standort als zentrales Werk für optische Kommunikationschips. Hintergrund ist die stark steigende Nachfrage nach Bandbreite in Rechenzentren, die durch den Boom bei KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-Trainings- und Inferenz-Workloads getrieben wird. Optische Interconnects gewinnen dabei gegenüber klassischen Kupferverbindungen zunehmend an Bedeutung, da sie höhere Datenraten bei geringerem Energieverbrauch über längere Distanzen ermöglichen.

Silizium-Photonik und SiGe im Fokus

Im Zentrum der Investitionen stehen Prozesstechnologien für Silizium-Photonik (SiPh) sowie Silizium-Germanium (SiGe), die für Hochgeschwindigkeits-Transceiver und photonische integrierte Schaltkreise benötigt werden. Beide Materialsysteme erlauben die Integration optischer Funktionen wie Modulatoren, Wellenleiter und Fotodetektoren auf CMOS1. complementary metal-oxide semiconductorSchaltungstechnik mit sich ergänzenden n- und p-Kanal-MOS-Transistoren, die besonders wenig statische Leistung benötigt.2. complementary metal-oxide-semiconductorCMOS ist eine grundlegende Halbleitertechnologie für digitale und analoge Schaltungen.-kompatiblen Plattformen, was Kosten- und Skalierungsvorteile gegenüber reinen III-V-Lösungen bietet. Ergänzend baut Tower auch Advanced-Packaging-Kapazitäten aus, um photonische Chips enger mit elektronischen Treiberschaltungen zu koppeln – ein Ansatz, der für Co-Packaged-Optics-Konzepte in künftigen KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-Netzwerkarchitekturen als vielversprechend gilt.

Die Entscheidung, Japan als größten Produktionsstandort für dieses Segment auszubauen, unterstreicht die strategische Bedeutung des Landes für die globale Halbleiter-Lieferkette abseits der klassischen Logik- und Speicherfertigung. Für Foundry-Kunden aus dem Bereich Netzwerktechnik und Rechenzentren-Infrastruktur dürfte die Kapazitätserweiterung zusätzliche Optionen für die Fertigung optischer Transceiver-Komponenten schaffen, deren Nachfrage parallel zum weltweiten Ausbau der KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-Infrastruktur weiter steigt.

Quelle: DigiTimes

Hintergrund dazu: Optoelektronik & Photonik

← Alle Beiträge