60-GHz-Radar für stromsparende Präsenzerkennung in IoT-Geräten

21. September 2026

60-GHz-Radar für stromsparende Präsenzerkennung in IoT-Geräten

Bild: ChatGPT

Klassische Präsenzsensoren wie PIR-Module oder Kamerasysteme stoßen in batteriebetriebenen IoTinternet of thingsIoT steht für vernetzte Geräte und Systeme mit Datenanbindung.-Anwendungen an ihre Grenzen: Sie reagieren träge, benötigen freie Sichtlinien oder verbrauchen für eine kontinuierliche Überwachung zu viel Energie. 60-GHz-Radarchips bieten hier eine Alternative, da sie Bewegung und Anwesenheit auch durch Materialien wie Kunststoffgehäuse oder dünne Wände hindurch erfassen können und dabei feinere Bewegungsmuster unterscheiden als einfache Infrarotsensoren.

Der entscheidende Vorteil liegt im Energiemanagement der gesamten Signalkette. Moderne Radar-Frontends arbeiten mit stark reduzierten Duty-Cycles und wecken nachgeschaltete Verarbeitungsblöcke nur dann, wenn tatsächlich eine relevante Änderung im Reflexionsmuster erkannt wird. Dadurch lässt sich die Sensorik nahezu dauerhaft aktiv halten, während der durchschnittliche Stromverbrauch im Mikroampere-Bereich bleibt, da aufwendigere Signalverarbeitung wie FFTfast Fourier transformEffizienter Algorithmus zur Berechnung der diskreten Fourier-Transformation von Signalen.-Berechnungen oder Klassifizierungsalgorithmen erst bei Bedarf hochgefahren werden.

Integration und Systemarchitektur

Für eine praktikable Umsetzung müssen Hochfrequenz-Frontend, Analog-Digital-Wandlung und ein leistungsfähiger, aber sparsamer Mikrocontroller eng aufeinander abgestimmt sein. Hersteller setzen zunehmend auf integrierte System-in-Package-Lösungen, die Antennenstrukturen, HFhydrofluoric acid-Schaltungen und digitale Signalverarbeitung in einem kompakten Modul vereinen, um den Platzbedarf und die Entwicklungskomplexität für Gerätehersteller zu reduzieren.

Solche Radarlösungen finden bereits Anwendung in intelligenten Beleuchtungssystemen, Raumklimasteuerungen und Sicherheitsanwendungen, wo eine zuverlässige, blickwinkelunabhängige und datenschutzfreundliche Erkennung gegenüber kamerabasierten Systemen bevorzugt wird. Mit sinkenden Kosten für 60-GHz-Komponenten dürfte sich die Technologie zunehmend auch in Massenmarktprodukten des Smart-Home-Bereichs etablieren.

Quelle: Semiconductor Engineering

Hintergrund dazu: Analogtechnik

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