GlobalFoundries eröffnet in Singapur zentrales Kontrollzentrum für Fabrikbetrieb

25. Oktober 2026

GlobalFoundries eröffnet in Singapur zentrales Kontrollzentrum für Fabrikbetrieb

Bild: ChatGPT

GlobalFoundries hat in Singapur sein Advanced Facilities Control Centre (AFCC) eröffnet und damit einen zentralen Baustein für einen stärker digitalisierten Fabrikbetrieb vorgestellt. Das mit Siemens entwickelte Zentrum soll zunächst am Singapur-Standort anlaufen und später auf die weltweiten Fertigungsstandorte ausgeweitet werden.

In der ersten Ausbaustufe werden fünf fab-spezifische Kontrollzentren am Singapore Campus in einem gemeinsamen Kommandozentrum zusammengeführt. Das AFCC verknüpft dafür Betriebsdaten und operative Kennzahlen und ergänzt diese um Monitoring- und Visualisierungssysteme. Zu den genannten Funktionen gehören KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-gestützte Anwendungen wie Predictive Maintenance, um Störungen schneller einzugrenzen, Ursachen früher zu erkennen und priorisierte Gegenmaßnahmen abzuleiten.

GlobalFoundries beschreibt die zuverlässige Infrastruktur der Betriebsanlagen als Grundlage der Halbleiterfertigung. Das neue Zentrum soll die Transparenz über kritische Versorgungssysteme erhöhen und den Betrieb über Standorte hinweg konsistenter machen. Mit einem zentralisierten Modell sollen sich Betriebskennzahlen vergleichen lassen, um die Performance zu optimieren und die Nachhaltigkeit der Fertigung zu verbessern.

Nach dem vollständigen Roll-out sollen mehr als 1 Million kritische Datenpunkte aus Anlagenkomponenten in das System einfließen. Ergänzt wird die Überwachung durch eine 24/7-Zustandskontrolle der Ausrüstung, mit der potenzielle Probleme früher erkannt und ungeplante Stillstände reduziert werden sollen. Zugleich soll das System helfen, den Einsatz von Fläche, Anlagen und Personal besser zu steuern und doppelte Infrastruktur zu verringern.

Ein weiterer Baustein sind autonome Roboter, die mit Wärmebildtechnik, Gaserkennung, Schwingungs- und Akustiksensorik ausgerüstet sind. Sie übernehmen Routineinspektionen auf dem Werksgelände und in der Fertigung und übertragen die Daten in Echtzeit an das AFCC, wo sie ausgewertet und für Reaktionen genutzt werden. Die Kopplung von Vor-Ort-Sensorik und zentraler Auswertung soll die Früherkennung von Anomalien verbessern.

Singapur dient für den ersten Einsatz als Ausgangspunkt, weil dort eine starke digitale Basis und Unterstützung aus dem Innovationsumfeld vorhanden seien. Zugleich verweist GlobalFoundries auf neue Aufgaben für Instandhaltungsingenieure: Sie sollen sich stärker auf daten- und KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-gestützte Diagnose sowie Problemlösung konzentrieren. Auch Siemens betont, dass sich mit vertrauenswürdigen Daten und sicherer Infrastruktur Predictive Maintenance, Automatisierung und Industrial AIartificial intelligence skalieren lassen.

Die Initiative steht zudem im Zusammenhang mit weiteren Entwicklungsfeldern am Standort, darunter Advanced Packaging und Silicon Photonics. Damit rückt GlobalFoundries den Standort Singapur weiter als Fertigungs- und Operations-Hub in den Mittelpunkt seiner globalen Produktionsstruktur.

Quelle: GlobalFoundries

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