Infineon eröffnet neues Backend-Fertigungszentrum in Thailand

7. Oktober 2026

Infineon eröffnet neues Backend-Fertigungszentrum in Thailand

Bild: ChatGPT

Infineon Technologies AG hat in Bangkok-Samut Prakan ein neues Backend-Manufacturing-Site offiziell eröffnet. Der Standort soll die weltweite Fertigungspräsenz des Unternehmens breiter aufstellen und zusätzliche Kapazität für weiteres Wachstum schaffen. Strategisch in Südostasien gelegen, ergänzt die Anlage den Ausbau der Frontend-Fertigung und soll die Versorgung von Kunden weltweit robuster machen.

Das Werk ist auf Wachstum ausgelegt und kann schrittweise auf bis zu fünf Module erweitert werden. Mit dem zunächst gestarteten Modul A soll Bangkok langfristig zu einem der größten Backend-Standorte von Infineon werden. Aktuell arbeiten dort rund 350 Menschen; mit dem Hochlauf des ersten Gebäudes wird ein Anstieg auf etwa 1.000 Beschäftigte erwartet.

Technisch verbindet der Standort hohe Automatisierung, skalierbares Design und eine digitale Fertigungsinfrastruktur. Der grüne Standort nutzt bewährte Erfahrungen aus bestehenden Backend-Werken von Infineon, ist aber als Greenfield-Fabrik für neue Anforderungen, Technologien und größere Produktionsvolumen ausgelegt. Damit soll eine stabile und qualitativ hochwertige Produktion im großen Maßstab möglich werden.

Zur Ausstattung gehören Reinraum-, Assembly- und Testkapazitäten mit hohem Automatisierungsgrad. Damit deckt der Standort den gesamten Backend-Prozess bis hin zum Wafer-Test ab. Infineon ordnet das Werk Anwendungen in Automobil-, Industrie- und Energieinfrastrukturmärkten zu und verweist auf einen Beitrag zu Elektrifizierung, Energieeffizienz und Digitalisierung.

Auch bei der Infrastruktur setzt der Standort auf Ressourceneffizienz: Er wird vollständig mit grünem Strom betrieben, verfügt über Wasserrecycling und Regenwassersammlung und nutzt Solarmodule zur Stromerzeugung vor Ort. Zusätzlich unterstützt Infineon die Talententwicklung über Kooperationen mit Universitäten, Bildungseinrichtungen und Industriepartnern.

Quelle: Infineon

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