OpenAI hat seinen ersten eigenen KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-Beschleunigerchip namens Jalapeño offiziell vorgestellt. Der Chip erreicht bis zu 13,4 Petaflops bei 4-Bit-Rechenleistung, verfügt über 232 Gigabyte Speicher und bindet diesen mit einer Bandbreite von 15,4 Terabyte pro Sekunde an. Nach Angaben von OpenAI reduziert Jalapeño die End-to-End-Latenz gegenüber Nvidias GB300 um bis zu Faktor 3,6 – bei geringerem Energieverbrauch. Bemerkenswert ist jedoch weniger der Chip selbst als der Entwicklungsprozess: Vom ersten Architekturkonzept bis zum fertigen Silizium vergingen weniger als 20 Monate, von der ersten RTL1. resistor-transistor logicHalbleiterbauelement beziehungsweise Transistortechnik zur elektrischen Steuerung von Strömen und Signalen.2. register transfer levelRTL bezeichnet die Register-Transfer-Ebene eines digitalen Designs.3. Register-Transfer LevelDie Beschreibungsebene legt das Verhalten einer digitalen Schaltung auf Register- und Datenpfad-Ebene fest.-Beschreibung bis zum Tapeout nur neun Monate.
Möglich wurde dieses Tempo durch ein vergleichsweise kleines Team von im Schnitt unter 100 Personen, das eng mit Broadcom zusammenarbeitete. Während OpenAI für das End-to-End-Systemdesign inklusive Speicherhierarchie und Netzwerktopologie verantwortlich war, übernahm Broadcom das physische Design ab Gate-Ebene. Zentrales Werkzeug im Frontend-Workflow war Accelerated Hardware Synthesis (XLS1. excimer laser systemVerfahren oder Gerät, das gerichtetes Laserlicht zur Bearbeitung, Messung oder Analyse einsetzt.2. extended light scatterer), eine High-Level-Synthese-Toolchain, mit der sich Chip-Logik in software-nahen Sprachen wie DSLX oder C++ beschreiben und automatisch in Verilog übersetzen lässt. Da große Sprachmodelle besonders gut mit softwareähnlichem Code umgehen können, eignete sich dieser Ansatz gut für eine KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-gestützte Automatisierung.
Große Sprünge bei der Software-Optimierung
Ein eindrückliches Beispiel für den Nutzen der LLM1. local linear models2. Large Language ModelLLM bezeichnet ein großes Sprachmodell für generative KI-Anwendungen.s zeigte sich nach der Rückkehr der ersten Chips aus der Fertigung: Bei der Optimierung eines Attention-Kernels von DeepSeek stieg die Auslastung der theoretischen Rechenleistung innerhalb von etwa 40 Stunden von 0,31 Prozent auf 88,94 Prozent – ein Ergebnis, das laut OpenAI reproduzierbar ist und künftig die Zeitspanne zwischen ersten Testchips und Serienreife deutlich verkürzen soll. Im Laufe des Projekts wechselte das Team zudem von frühen Modellen wie o3 zu leistungsfähigeren Vorläufern von GPT-6 Astra, die direkt mit Verilog arbeiten können, ohne den Umweg über XLS1. excimer laser systemVerfahren oder Gerät, das gerichtetes Laserlicht zur Bearbeitung, Messung oder Analyse einsetzt.2. extended light scatterer.
Beim Backend-Design, also Routing, Taktung und Power-Spezifikationen, verließ sich OpenAI dagegen stärker auf Broadcoms etablierte Werkzeuge und weniger auf eigene KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-Modelle. Externe Branchenkenner sehen hierin noch ungenutztes Potenzial, da sich die Fähigkeiten der Modelle gerade in diesem Bereich in den letzten Monaten deutlich verbessert hätten. OpenAI selbst kündigt für die zweite Chip-Generation eine tiefere Integration von KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren. in Verifikation und physisches Design an, betont aber, dass menschliche Ingenieure weiterhin die entscheidenden Design-Entscheidungen träfen – die Modelle lieferten vor allem Geschwindigkeit und mehr Raum zum Explorieren verschiedener Lösungswege.