Siemens stellt physikbasierte Validierung als zentrale Voraussetzung für vertrauenswürdige agentische EDA1. electronic design automationSoftwarewerkzeuge zur Entwicklung, Simulation, Verifikation und Layout-Erstellung elektronischer Schaltungen.2. equipment data acquisitionSystem beziehungsweise Verfahren zum Erfassen, Speichern, Austauschen oder Auswerten von Daten.-Workflows dar. Der Kernansatz: Ein Agent darf eine Entscheidung nicht einfach fortschreiben, sondern muss sie vor jedem nächsten Schritt gegen eine deterministische EDA1. electronic design automationSoftwarewerkzeuge zur Entwicklung, Simulation, Verifikation und Layout-Erstellung elektronischer Schaltungen.2. equipment data acquisitionSystem beziehungsweise Verfahren zum Erfassen, Speichern, Austauschen oder Auswerten von Daten.-Engine bestätigen lassen. Erst wenn die Engine die physikalischen Randbedingungen bestätigt, gilt das Ergebnis als korrekt.
Damit wird ein grundlegender Unterschied herausgestellt: Ein System kann zwar physikalisch plausibel argumentieren, ist aber erst dann für den Einsatz in der Halbleiterentwicklung geeignet, wenn seine Resultate durch die etablierten physikbasierten Engines verifiziert sind. Für den Tapeout sei das entscheidend, weil dort keine unbestätigten Entscheidungen tolerierbar sind und jeder Fehler teuer werden kann.
Besonders deutlich werde das bei langen autonomen Abläufen, die über mehrere Werkzeuge, physikalische Domänen und Stunden ohne menschliches Eingreifen laufen. Ohne kontinuierliche Validierung können sich Fehlentscheidungen schrittweise aufschaukeln und den Entwurf immer weiter von der Korrektheit entfernen, bevor ein Problem sichtbar wird.
Als Beispiel nennt Siemens die 3D-IC3D Integrated Circuit3D-IC bezeichnet integrierte Schaltungen mit dreidimensional gestapelten Bauelementen.-Entwicklung. Dort treffen elektrische, Leistungs-, thermische und mechanische Effekte eng aufeinander. Stacked active dies erschweren die Wärmeabfuhr und die Vorhersage von Temperaturwechselwirkungen, während das Packaging mechanische Spannungen einbringen kann. Veränderungen in einem Bereich wirken sich damit auf andere Bereiche aus.
Für diesen Fall beschreibt Siemens einen autonomen, elektrotechnischen Workflow, der 3D-IC3D Integrated Circuit3D-IC bezeichnet integrierte Schaltungen mit dreidimensional gestapelten Bauelementen.-Design und Analyse koordiniert. Über MCP1. master control processor2. multichip package3. microchannel plate4. multi-chip packageEin Gehäuse, das mehrere Chips oder Chiplets gemeinsam aufnimmt.-Server und Skill-Files für verschiedene EDA1. electronic design automationSoftwarewerkzeuge zur Entwicklung, Simulation, Verifikation und Layout-Erstellung elektronischer Schaltungen.2. equipment data acquisitionSystem beziehungsweise Verfahren zum Erfassen, Speichern, Austauschen oder Auswerten von Daten.-Tools ist der Fuse EDA1. electronic design automationSoftwarewerkzeuge zur Entwicklung, Simulation, Verifikation und Layout-Erstellung elektronischer Schaltungen.2. equipment data acquisitionSystem beziehungsweise Verfahren zum Erfassen, Speichern, Austauschen oder Auswerten von Daten. AIartificial intelligence Agent angebunden; als agentic coding IDE dient in dem Beispiel Claude Code. Der Ablauf umfasst neun Stufen und läuft über sieben Siemens-EDA1. electronic design automationSoftwarewerkzeuge zur Entwicklung, Simulation, Verifikation und Layout-Erstellung elektronischer Schaltungen.2. equipment data acquisitionSystem beziehungsweise Verfahren zum Erfassen, Speichern, Austauschen oder Auswerten von Daten.-Tools hinweg.
Zu den Schritten gehören unter anderem Floorplanning, Library Characterization, Power Analysis, Thermal Signoff, System-Level Thermal Simulation, Parasitic Extraction sowie Power- und Temperature-aware SPICEsimulation program with integrated circuit emphasis-Simulation. Jede Stufe wird mit signoff-tauglichen, physikbasierten Solvern überprüft. Der Workflow führt laut Beschreibung 100 bis 200 agentische Turns über mehr als zwölf Stunden aus.
Der Ansatz soll außerdem Parametervariationen in größerem Umfang erlauben, etwa bei Heat Transfer Coefficient (HTC), Power Budgets und Material-Stack-ups. Genannt werden 200 bis 500 oder mehr Designpunkte pro Zyklus. Damit sollen sich Werkzeuge bis zu 20-mal schneller konfigurieren lassen, der Engineering-Aufwand um bis zu 95 Prozent sinken und bis zu 50-mal mehr Designoptionen als in einem manuellen Ablauf geprüft werden können.
Als Maßstab für physics-validated gilt damit eine einfache Regel: Vor jedem weiteren Schritt muss die Ausgabe des Agenten von einer deterministischen, physikbasierten EDA1. electronic design automationSoftwarewerkzeuge zur Entwicklung, Simulation, Verifikation und Layout-Erstellung elektronischer Schaltungen.2. equipment data acquisitionSystem beziehungsweise Verfahren zum Erfassen, Speichern, Austauschen oder Auswerten von Daten.-Engine bestätigt sein. Siemens verankert diesen Ansatz im Fuse EDA1. electronic design automationSoftwarewerkzeuge zur Entwicklung, Simulation, Verifikation und Layout-Erstellung elektronischer Schaltungen.2. equipment data acquisitionSystem beziehungsweise Verfahren zum Erfassen, Speichern, Austauschen oder Auswerten von Daten. AIartificial intelligence Agent und beschreibt ihn als Grundlage für geprüfte Autonomie in der EDA1. electronic design automationSoftwarewerkzeuge zur Entwicklung, Simulation, Verifikation und Layout-Erstellung elektronischer Schaltungen.2. equipment data acquisitionSystem beziehungsweise Verfahren zum Erfassen, Speichern, Austauschen oder Auswerten von Daten.-Entwicklung.