GlobalFoundries (GF) und Monolithic Power Systems (MPS) haben eine mehrjährige Fertigungsvereinbarung geschlossen, die MPS gesicherten Zugang zu Fertigungskapazitäten für Leistungshalbleiter sichern soll. Im Zentrum steht die Skalierung von Power-Management-IC1. integrated circuitIC ist die gängige Bezeichnung für einen integrierten Schaltkreis.2. ion chromatographyAnalysenverfahren, bei dem die Bestandteile eines Stoffgemischs getrennt und untersucht werden.s, wie sie etwa in Rechenzentren, Automobilanwendungen und Consumer-Elektronik zum Einsatz kommen. Solche Bauelemente erfordern spezialisierte Prozesstechnologien, die hohe Spannungsfestigkeit, Effizienz und thermische Robustheit mit den Anforderungen an kompakte Bauformen vereinen.
Für GlobalFoundries reiht sich die Partnerschaft in eine Strategie ein, das Portfolio jenseits klassischer Logik- und RF1. radio frequencyHochfrequente elektromagnetische Schwingungen, beispielsweise zur Anregung von Plasmen.2. resonance frequencyKenngröße für die zeitliche Änderung, Übertragung oder spektrale Eigenschaft eines Signals.-Prozesse um differenzierte Angebote im Bereich Power- und Analogtechnik zu erweitern. Solche Spezialtechnologien sind auf reinen Leading-Edge-Nodes kaum abzubilden, gewinnen aber angesichts des wachsenden Energiebedarfs von KIArtificial IntelligenceKI bezeichnet Verfahren, die Aufgaben durch datengetriebene Modelle automatisieren.-Infrastruktur und Elektromobilität zunehmend an Bedeutung. MPS wiederum profitiert von einer diversifizierten, geografisch abgesicherten Lieferkette, ohne selbst in teure Fab-Kapazitäten investieren zu müssen.
Die Vereinbarung unterstreicht einen branchenweiten Trend: Fabless-Unternehmen mit Fokus auf Power- und Analogprodukten suchen verstärkt langfristige, vertraglich abgesicherte Kapazitätszusagen bei etablierten Foundries, um Lieferengpässen vorzubeugen und Skaleneffekte bei ausgereiften, aber technologisch anspruchsvollen Prozessknoten zu realisieren.